Der Tod
Heute fühle ich mich unendlich mies. Eine Faust ist in meinem Magen, die so hart ist wie ein Granitblock. Angst schleicht in mir umher und das Wissen, das noch ein großer Berg vor meiner Familie und mir steht, den wir überwinden müssen. Und ganz erst recht die Hauptperson, um die es hier geht. Meine Mama.Sie ist so krank, dass sie nur noch liegt und es sieht so hoffnungslos aus. Ihr wisst, was ich meine. Würden wir uns groß Hoffnung machen, dann würden wir die Wahrheit leugnen. Eigentlich wollte ich dieses Thema nicht in diesem Blog veröffentlichen. Geht es doch nur uns was an. Aber irgendwie erhoffe ich mir Rat, wie man mit dem Tod umgeht.Ich persönlich glaube ganz stark an das Jenseits. Möge es einigen von Euch bescheuert vorkommen. (Euer Problem.) Urknall hin und Urknall her.
Fragt Ihr Euch nicht, wie kompliziert doch die Natur aufgebaut ist. Schaut Euch doch mal ein simples Blatt vom Baum an. Feine Äderchen durchziehen es, es ist so gebaut, dass es sich den Umständen anpasst und leben kann. Alles ist so gebaut, das es seinen Umständen entsprechend leben kann. Und die Jahreszeiten? Frühling = Geburt, Sommer = Leben, Herbst = Alter, Winter = Tod. Aber jetzt kommt es:Nach dem Winter was kommt da? Frühling = Geburt = Wiedergeburt? Wissen Tiere, dass sie sterben? Gehen wir mal davon aus, dass Tiere instinktiv ohne Wissen sich fortpflanzen und ihr Leben schützen. Warum hat die Natur uns das Wissen um den Tod gegeben. Ist das ein verdammter Mist? Nein. Die Natur weiß, dass es nach dem Tod weiter geht. Wüssten wir Menschen alles. Wie würden wir leben? Also ich würde angstfrei jegliche gefährliche Sachen machen. Wie von einem Hochhaus springen, um zu erfahren, wie geil der freie Fall ist. Oder mit einem Motorrad (ich habe überhaupt kein Führerschein) über die Autobahn brettern, dass es nur so kracht. Würde ich mich überschlagen und auch noch Andere mit in den Tod nehmen, macht ja nix. Das Leben geht ja irgendwie irgendwo weiter.
Ja. So diskutierte ich dieses Thema mit meinem Dad. Es ist einfach herrlich, solche Gespräche zu führen. Auch wenn das Gespräch uns freimachte, heute hilft uns dieser Trost nicht mehr viel. Aber wir müssen stark sein und Hoffnung haben. Ich rate Euch nur eines: Macht nicht den Fehler wie ich und verschließt Euch vor dem Thema: T O D . Wir müssen alle sterben. Unsere Lieblinge und Herzensmenschen müssen sterben. Vielleicht ist die Frage wie jemand stirbt auch relevant. So genug jetzt für heute.



